Dienstag, 4. Februar 2020

Über den Frenchie

Ich wurde von der Nordwest Zeitung gebeten, ein paar Fragen zur franz. Bulldogge zu beantworten, hier ist für euch der Link zum Zeitungsbericht:

Pflegeleichte Spielkameraden

Viel Spass beim Lesen!

Falls jemand das komplette Interview lesen möchte, das könnt ihr ab hier:

 Zu 1.) Die Beliebtheit der Franz. Bulldogge, auch gern "Frenchie" genannt, ist einfach zu erklären. Diese Rasse ist wie kaum eine andere geeignet, den Menschen im modernen Leben zu begleiten. Sie sind pflegeleicht durch das kurze Haar, sie sind nicht zu groß und schwer und stellen keine große Anforderungen an seine Besitzer. Sie brauchen keinen stundenlangen Auslauf jeden Tag, sie sind aber trotzdem bei Ausflügen gern dabei und begleiten ihre Besitzer auch im Urlaub problemlos. Sie sind relativ leicht zu erziehen und sind freundlich zu allen Menschen und vor allem auch zu Kindern. Für diese sind sie wunderbare Spielkameraden und vertragen auch schon mal einen Knuff von Kindern im Spiel. Männer haben ja häufig ein Problem mit kleineren Rassen, sie sind einfach "zu wenig Hund" für manche Männer. Aber ein Bully ist robust und hat einen kräftigen Körperbau, das gefällt dann doch häufig auch den Männern ;)
Nicht zuletzt ist es aber auch die Anhänglichkeit und das verschmuste Wesen dieser besonderen Rasse, die die Menschen magisch anzieht.

zu 2.) Ein fröhliches, verspielte und lebhaftes Wesen gehört zum Bully, durch sein clownhaftes Wesen hat er viele Herzen erobert. Allerdings hat der Bully auch gern mal einen Dickkopf, da heisst es Geduld zu haben und auch ein bisschen Einfühlungsvermögen in das Seelenleben eines Bullys. Er ist kein Hund für Menschen, die ein "Kadavergehorsam" von ihrem Begleiter verlangen. Humor ist eine gute Eigenschaft für Bullybesitzer und wird durch viel Liebe und Freude vom Bully vergolten.

zu 3.) Bullys passen fast überall hin, sie stellen kaum Ansprüche, ausser das sie möglichst oft und möglichst dicht bei ihren Leuten sein wollen. Man könnte ihn als Anfängerhund bezeichnen. Nur für Leute, die sehr sportlich sind (z.B. engagierte Jogger oder Fahrradfahrer, die lange Strecken unterwegs sind) und dabei eine Begleitung wollen, sind sie eher nicht gegeignet.
Beim Kauf ist dennoch einiges zu beachten: Durch ihren Status als Modehund werden leider sehr viele Hunde gezüchtet und leider nicht immer von Menschen, denen die Rasse wirklich am Herzen liegt. Das hat zur Folge, das sich durch Verfolgung falscher Zuchtziele (zu kurze Nase, zu kurzer Rücken) schlimme Krankheiten und Einschränkungen in der Lebensqualität in der Rasse Einzug hielten. Leider wurde (und wird) das von einem Zuchtverband weiterhin so gehalten und unterstützt.
Es gibt aber unabhängige Zuchtverbände, die das Problem erkannt haben und daran arbeiten, die Rasse wieder gesünder zu machen. Einige wenige Züchter haben sich die Gesundheit ganz oben auf ihre Agenda geschrieben, diese gilt es zu finden. Es ist darauf zu achten, das die Elterntiere auf relevante Erkrankungen (Keilwirbel und Patella-Luxation) untersucht sind und das das durch Belege und Atteste nachgewiesen werden kann. Auch sollte man sich die Eltern in Hinblick auf Nasenlänge und die Größe der Nasenlöcher anschauen. Was die Erkrankung mit Keilwirbel angeht, sollte man auf eine Voruntersuchung mit Röntgenbild bei den Welpen bestehen.

zu 4.) Mein Schwerpunkt bei der Zucht von franz. Bulldoggen liegt ganz eindeutig bei der Gesundheit. Zur Zucht werden nur Hunde eingesetzt, die meinen hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden. Das macht die Aufgabe nicht leicht, denn neben den gesundheitlichen Aspekten muss man ja noch die Rasse als solche im Auge behalten. Würde man nun sagen, ich nehme zur Zucht einfach immer die Tiere, die gesund sind, dann würde das innerhalb relativ kurzer Zeit dazu führen, das der Bully kein Bully mehr wäre, mit dem typischen Aussehen und den typischen Wesen. Sondern wir hätten ein zwar (hoffentlich) gesundes Tier, das aber nur in wenigen Punkten dem entspricht, das die Welpenkäufer vom Bully erwarten. Deshalb ist man als verantwortungsvoller Züchter gezwungen, zwei Schritte vor und einen zurück zu gehen. Schließlich ist eine Hunderasse auch ein Kulturgut, das es zu erhalten gibt. Seit fast 200 Jahren gibt es die Franz. Bulldogge schon und es soll sie noch lange geben, aber bitte mit gesunder Atmung und mit gesundem Rücken!

Mein Name ist Bettina Münter, ich bin Jahrgang 1958 und Hunde begleiten mich schon mein ganzes Leben lang. Seit 1986 wohne ich hier in Wagenfeld auf einem Resthof, der komplett auf die Hunde ausgerichtet ist. Es waren unterschiedliche Rassen, mit denen ich mich beschäftigt habe. Es begann mit Zwergschnauzern und Deutschen Pinschern im Jahre 1975 (damals noch wohnhaft in der Nähe von Hannover), dann kamen im Laufe der Jahre hintereinander Rhodesian Ridgeback und Boxer dazu. Ab 2012 sind es nach dem Tod meiner letzten Boxerhündin die Franz. Bulldoggen, die mein Leben bestimmen und mich glücklich machen. Ich bilde mich laufend durch Seminare und Vorträge weiter und versuche immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein und entsprechend zu handeln. Ich lebe mit und für meine Hunde. Zu meinem Rudel gehören seit wenigen Jahren auch noch eine weitere Rasse, der Wolfsspitz. Zwei dieser prachtvollen und mittlerweile sehr seltenen Wachhunde sorgen für die nötige Sicherheit des Bullyrudels.

Samstag, 28. Dezember 2019

Das Wort zum vergangenen Jahr

Ihr Lieben,

jeder schreibt ja jetzt so seine Texte, um das Jahr, das nun hinter uns liegt, noch einmal zu betrachten.
Ich kann sagen, es war ein schönes Jahr! Mit Menschen an meiner Seite, die es gut mit mir meinten. Mit einer Familie, die zu mir steht, mit Hunden, die mir jeden Tag Freude gebracht haben und mich nie im Stich gelassen haben.
Aber es gab auch Schattenseiten: Drei Hunde aus meiner Zucht habe ihr Zuhause verloren und da meine Verantwortung für die von mir gezüchteten Hunde nicht bei Abgabe endet, habe ich mich mit großen Anstrengungen darum gekümmert, das zumindest 2 davon das diesjährige Weihnachten schon im neuen Zuhause verbringen konnten. Dann noch ein Bully, der aus schlechten Verhältnissen stammte, den habe ich aufgenommen und perfekt vermittelt. Auch er lebt glücklich in seiner neuen Familie.
Den größten Schatten warf eine schlimme persönliche Erfahrung mit einem Menschen, den ich glaubte, gut zu kennen. Wie ich nun weiß-ein Irrtum! Ich musste eine schwere Entscheidung treffen und diesen Menschen aus meinem Leben entfernen. Das hat sehr weh getan, hat mich aber auch stärker gemacht und mir den Weg gezeigt zu Menschen, die es wirklich gut mit mir meinen.
Und dafür bin ich trotz allem dankbar ...
Und so gesehen, war es tatsächlich ein gutes und schönes Jahr.

Allen Lesern, meinen lieben Freunden und allen Bekannten möchte ich nun ein ebenso schönes und glückliches neues Jahr wünschen! Genießt euer Leben, freut euch an eurer Familie und an den treuen Tieren, die euch begleiten! Alles Liebe!

Samstag, 23. November 2019

Toni und sein Wunsch nach einem bleibenden Zuhause

So, ihr Lieben, ich muss noch einmal etwas zum Thema Toni sagen.

Toni ist ein wirklich lieber Kerl und sicher auch mit Mädels einfach zu integrieren, aber trotzdem bleibt er ein potenter Rüde, der weiß, warum es Mädels gibt ;) Und dementsprechend dürfte es auch schwierig sein, ihn in eine Gruppe mit Mädels und Jungs ( womöglich auch unkastriert) einzusortieren.
Wenn sich jemand trotzdem interessiert an Toni zeigt, nehme ich an, das derjenige sich darüber klar ist, das es schwierig werden kann und das man für so etwas die nötige Sachkenntnis und einen Haufen Geduld und Zeit braucht.
Aber etliche der bisherigen Anfragen zu Toni haben mich jetzt dazu gebracht, ihn nur noch als Einzeltier (ungern!) oder zu einem Mädel zu vermitteln. Er ist sehr sozial und geniesst es zur Zeit bei mir sehr, der Hahn im Korbe zu sein und mit den Mädels auf dem Sofa zu kuscheln. Diese Möglichkeit möchte ich ihm nur ungern nehmen.
Hier ist es so, das Toni vor allem im Haus sehr ungnädig zu Grey ist, obwohl Grey kastriert ist, Draussen ist es etwas entspannter, aber in einer Konfliktsituation lege ich nicht meine Hand dafür ins Feuer!
Deshalb formuliere ich hier noch einmal Tonis und meinen Wunsch:

Ein Zuhause im Umkreis von maximal 2 Stunden von hier, keine anderen Rüden, Hündinnen sind normalerweise kein Problem (kann aber hier bei mir ausprobiert werden).
Bitte jemand, der sich auch darüber klar ist, das Toni noch 1-2 mal Vater werden soll. Danach kann der Junge auf Wunsch kastriert werden.

Ich wäre sehr glücklich, wenn dieser meiner Weihnachtswünsche noch vor den Feiertagen wahr werden könnte und Toni das Weihnachtsfest bereits zufrieden im neuen Zuhause verbringen könnte.

Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung! 05774-960255


Dienstag, 20. August 2019

Klara kann nicht bleiben

Gerne hätte ich die süße Klara behalten, aber leider, leider- es passt nicht. Klara ist ein Hund, der sich im Rudel nicht wohl fühlt und das zeigt sie deutlich, in dem sie immer wieder Streit anfängt. Wenn ich dabei bin, geht es, aber ich traue mich nicht mehr, sie in der Gruppe zu lassen, wenn ich nicht im Haus bin. Deshalb muss ich sie trennen, was die kleine Maus natürlich nicht versteht und traurig ist.
Das ist kein Zustand und ich möchte meinen extrem lieben und entspanntem Rudel das auf Dauer auch nicht zumuten. Lilly ist (hoffentlich) schwanger und kann auch keinen Stress gebrauchen.

Deshalb suche ich auf diesem Weg ein neues Zuhause für Klara. Sie ist 20 Monate jung, gesund, mit sehr guter Atmung. Klara werde ich nur als Einzelhund oder evtl. zu einem Rüden abgeben, um so sicher zu stellen, das sie ihr Zuhause dauerhaft behalten kann.
Sie ist ein taffes Mädchen, das eine feste und sichere Führung braucht, um auch noch ein paar Defizite in der Erziehung aufzuarbeiten.
Bei Interesse an Klara bitte ich um einen Anruf oder eine Mail, dann kann man alles weitere besprechen.









Dienstag, 11. Juni 2019

Die Wurfplanung für dieses Jahr steht

Jeder Züchter macht sich ja so seine Gedanken, bis die Wurfplanung steht. Ich habe mir viele Deckrüden angeschaut, viel telefoniert und geschrieben. Und es waren auch ein paar schöne Jungs dabei, so ist es nicht ... aber so richtig zufrieden war ich nicht.
Dann habe ich mir die Bilder von meinen vergangenen Würfen angeschaut, Bilder von den Nachkommen verglichen, mir die Entwicklung der ehemaligen Welpen vor Augen geführt. Auch was mir die neuen Besitzer über Charakter und Gesundheit geschrieben haben, floss in die Überlegungen mit ein.
Und-was soll ich euch sagen: Der alte Spruch "wozu in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah!" trifft voll zu!
Die nächste Verpaarung wird zwischen Lilly und Toni stattfinden. Beide bringen das mit, was ich von einer modernen Bulldogge erwarte; eine super Nase, einen tollen, unkomplizierten Charakter und optisch sind sie auch eine Augenweide.
Leider habe ich noch nicht von allen I-chen aktuelle Bilder, aber was ich habe, zeige ich euch gern!

Das ist Ikarus, er lebt in Österreich


Das ist Imperator


Und das ist Iridium


Die drei wirken wie aus einem Guss und machen ihren Familien viel Freude. Deshalb werde ich versuchen, solche Prachtstücke noch einmal hinzukriegen ;)
Lilly sollte im August läufig werden und dann schauen wir mal!

Toni ist ein prachtvoller Choco-solid Rüde (KW + Pat 0)


Lilly ist eine blue solid Hündin im sportlichen Typus (KW 1 geringgr. + Pat 0)



Samstag, 4. Mai 2019

Es ist geschehen ...

Heute war es nun soweit-Josie zieht um in ihr neues Zuhause.
Das sagt sich so einfach und manch einer mag denken, na ja, was solls´s?
Aber dieses wunderbare Mädel wurde in meine Hände geboren und von mir großgezogen. Sie ist ein bezauberndes Mädel und mein Herz hängt sehr an ihr. Der Entschluss, sie in andere Hände zu geben, fiel mir nicht leicht.
Aber soll ich ihr deshalb die Chance verbauen, in einer Familie ein glückliches Leben als "Prinzessin" zu führen? Ich hatte viele Anfragen für das Mädel, aber als Daniela und Armin anfragten, wusste ich, das ist das richtige Zuhause für Josie. Die Beiden haben bereits Mabel aus meiner Zucht (Libelle vom Ströher Moor) und sie haben das Herz am rechten Fleck, so das sich mein Bauchgefühl spontan wohl gefühlt hat.
Wir haben uns im Vorfeld mehrfach getroffen, um die Hunde miteinander bekannt zu machen. Die beiden Hündinnen waren bei mir schon gute Freundinnen und nach kurzer Gewöhnungsphase war wieder alles wie vorher.
Alles das wußte mein Verstand-aber mein Herz blutete trotzdem! Die Wochen zwischen Entschluss und endgültigem Auszug von Josie waren sehr schwierig und hart für mich. Immer wenn mich Josie anschaute, bekam ich einen Stich in´s Herz ....
Die Entscheidung bereue ich trotzdem nicht. Josie hätte natürlich auch hier bleiben können, quasi als Zuchtrentnerin. Aber sie wäre immer nur eine von vielen gewesen. Nun hat sie eine Familie mit allem drum und dran und kann ein unbeschwertes Hundeleben leben.
Ich wünsche der Süßen das Allerbeste und Daniela und Armin: Fühlt euch noch einmal ganz lieb gedrückt, habt viel Freude mit euren beiden Schätzen!
Hier nun noch ein paar Bilder von heute.







Donnerstag, 4. April 2019

Es gibt Neues aus dem Ströher Moor

Nun möchte ich euch auch das Neueste mitteilen:

Michel ist gestern ausgezogen und hat ein tolles Zuhause gefunden (Pssst: Auch gar nicht weit weg von mir). Ich wünsche seiner Familie viel Freude und alles Gute für ein langes Hundeleben!

Auch Josie hat ein neues Zuhause gefunden. Sie ist bei "Wiederholungstätern" gelandet :) Sie wird die neue Spielgefährtin für Mabel! Ein paar Wochen bleibt sie noch bei mir, dann kommt das Abschiednehmen-ich mag noch gar nicht dran denken ...

Und last, but not least- auch Sugar wird am Sonntag ausziehen. Sie geht zu einem jungen Paar und wird dort Einzelhund sein. Also perfekt! Es war vom ersten Moment an die große Liebe und so werde ich meinen Schmerz über die Trennung von der süßen Maus wohl überwinden können. Denn ich weiß, sie wird es gut haben.


                                                     Michel mit seinem neuen Frauchen

Montag, 1. April 2019

Zuhause gesucht für ein Zuckerstückchen

Die Zusammenführung von Sugar und Günni ist leider gescheitert!
Wir haben wirklich alles menschenmögliche getan, um die Beiden zusammen zu bringen, aber es war nicht von Erfolg gekrönt.
Sugar möchte, glaube ich, am liebsten allein sein, sie möchte das Streicheln und Liebhaben im neuen Zuhause für sich allein haben. Beim Gassi gehen sind ihr andere Hunde egal, so lange sie in Ruhe gelassen wird. Sie ist dann neutral bis desinteressiert. Aber im Zuhause ist sie sehr wählerisch, auch für mich war es damals, als ich sie bekam, nicht einfach, sie ins Rudel zu integrieren.
Deshalb suche ich jetzt gezielt nach einem Einzelplatz für mein Zuckerstückchen.
Sugar ist ein sehr liebes, kuschelbedürftiges Mädchen. Sie ist ein eher ruhiger Vertreter, die auch gern auf dem Sofa chillt und ihren Menschen sehr zugetan ist. Sie stellt keine großen Ansprüche und kann allein bleiben. Sie fährt gern Auto und begleitet ihre Familie gern überall hin.
Was noch zu ihr zu sagen wäre: Es besteht der Verdacht, das Sugar eine Futterunverträglichkeit hat. Deshalb ist es möglich, das sie ein besonderes Futter braucht, das aber von Preis her auch nicht wesentlich mehr kostet, als ein normales Futter. Das ist der Grund, warum ich die süße Maus gegen eine kleine Schutzgebühr abgebe.
Bei Interesse an der schönen jungen Dame erzähle ich euch gern mehr über Sugar bei einem Telefongespräch.




Montag, 25. März 2019

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

Alle Planungen wieder auf Anfang!

Letzte Woche habe ich Josie auf Zuchttauglichkeit untersuchen lassen und leider hat sich herausgestellt, das sie (für mich!) nicht zuchttauglich ist.
Sie ist ja, wie alle meine Babys, bereits als 8 Wochen alter Welpe geröngt worden auf Keilwirbel. Dabei wurde ihr eine schöne Wirbelsäule ohne relevante Veränderungen bescheinigt.
Allerdings kann man bei den kleinen Körpern natürlich nicht alles sehen, aber wirklich relevante Veränderungen sieht man schon. Nun wurden bei ihr aber mehrere leichte Keilwirbel in der Brustwirbelsäule festgestellt, die es für mich unmöglich machen, mit ihr zu züchten. Rein von Verein her, was die Bestimmungen angeht, könnte ich sie schon einsetzen. Aber ich will nicht!

Ich bin nun auch in einem Alter, in dem man genau überlegen muß, wie viele Hunde man dauerhaft bewältigen kann, ohne das jemand zu kurz kommt. Ich bin halt auch nicht mehr so ganz im Vollbesitz meiner Kräfte, denn die Hüft-und Knie-OP haben schon Spuren hinterlassen.

Und so habe ich mich nun entschieden, mich von Josie und Sugar zu trennen. Glaubt mir, das fällt mir extrem schwer! Meine süßen Kuschelmäuse sollen das allerbeste Zuhause bekommen. Ich werde es mir nicht leicht machen mit der Auswahl der neuen Besitzer!

Josie ist ein ruhiger Junghund, der noch nicht über viel Lebenserfahrung verfügt. Sie ist ein Dorfkind und liebt es, draussen zu sein. Sie liebt Wasser über alles und ist verspielt. Im Rudel ist sie bisher unauffällig und kompatibel. Ein souveräner vorhandener Hund im neuen Zuhause wäre (bei Sympathie) wünschenswert.
Josie ist 1 Jahr 4 Monate jung.

Für Sugar ist evtl. schon ein Zuhause gefunden.

Für freundliche Anfragen nehme ich mir gern Zeit und berate euch!
Tel.: 05774-960255





Dienstag, 5. März 2019

Michel heisst er!

Alle Welpen sind im neuen Zuhause angekommen,  es wird eine Zeit lang wieder ruhiger im Ströher Moor werden.
Nun ja, nicht wirklich alle ... ein wunderbarer Rüde sitzt hier noch und hat noch nicht die passende Familie gefunden. Anfragen sind genug da, aber es liegt diesmal an mir und meinen Wünschen an die neuen Besitzer:
Er soll später einmal Deckrüde werden (vorausgesetzt, er erfüllt alle Bedingungen) und möglichst in meiner Nähe bleiben. Leider hat das bisher noch nicht gepasst!
Dann bleibt der Süße eben erst mal bei mir und weil das so ist, hat er nun auch einen Rufnamen bekommen: Er heisst nun Michel!
Michel harmoniert toll mit allen anderen Hunden bei mir und wird bei mir heranwachsen dürfen, bis der "Richtige" für ihn gefunden ist.